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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
das Jahr 2008 neigt sich dem Ende zu. Nur wenige
Tage trennen uns noch vom Weihnachtsfest. Nach
alter Tradition sind Weihnachten und
Jahreswechsel Ereignisse, die uns veranlassen,
kurz zu verweilen, Bilanz zu ziehen und den
Blick wieder nach vorne zu richten.
Sicher hat jeder von uns das nun zu Ende gehende
Jahr anders wahrgenommen. Hoffentlich gab es in
Ihrem persönlichen Umfeld viele Freudentage und
Feste, hier und dort aber sicher auch traurige
Ereignisse, Anlässe z.B., die zwangen, Abschied
von lieben Freunden und Verwandten nehmen zu
müssen. Sofern uns das zuweilen hektische
Treiben im Advent die Zeit lässt, besinnt sich
wohl jeder auf seine höchstpersönlichen
Ereignisse und Erinnerungen des Jahres 2008. Und
gemein ist uns allen, mit Erwartungen und
Hoffnungen in das neue Jahr zu starten.
Individuelle Vorsätze werden gefasst, evtl. aber
auch mit Sorge in die Zukunft geblickt.
So persönlich auch Empfindungen und Erwartungen
formuliert werden: Eins ist uns gemein: Wir
leben in einem ländlichen geprägten Umfeld, in
intakten Dörfern, mit viel erhaltenswerter Natur
vor der Haustüre. Manche von uns seit jeher,
andere evtl. erst seit wenigen Monaten oder
Jahren. Viele, wenn nicht gar fast alle von uns,
schätzen die Dörfer unserer Gemeinde als
liebenswertes Gemeinwesen, das es zu erhalten,
zu bewahren und weiterzuentwickeln gilt.
Zahlreiche Menschen in unserer Mitte bringen
sich dabei persönlich ein. Insbesondere diesen
Menschen möchte ich an dieser Stelle danken.
Vielen Dank, dass Sie sich für unsere Gemeinde,
für Ihre Mitmenschen, für gemeinsame Ziele
eingesetzt haben. Es gibt in unserer Gemeinde
viel bürgerschaftliches Engagement. Die
Menschen, die sich für karitative
Organisationen, bei der Feuerwehr, in Vereinen
oder in der Nachbarschaftshilfe engagieren,
machen keine Schlagzeilen – sie tun das, was sie
für richtig halten. Sie bewegen etwas im Sport,
in der Politik, in der Kultur, sie tun etwas zum
Wohle unserer Kinder oder Senioren und sie
helfen Bedürftigen.
Menschen, die sich für andere engagieren, machen
unsere Welt heller und freundlicher. Menschen,
die sich nicht entmutigen lassen, sondern ihr
Möglichstes tun, stehen für Aufbruch und
Hoffnung. Wir alle schätzen Mitmenschlichkeit
und Frieden, das sind Grundsätze, an die uns
Weihnachten erinnert und die uns mit Zuversicht
in die Zukunft blicken lassen.
Mit Ihrem Engagement bewahren Sie unsere
Tradition, fördern das lebendige Brauchtum und
die eigenständige Kultur. Mit Ihrem Einsatz hat
die Gemeinde Titz ihr liebenswertes,
menschliches und soziales Gesicht bewahrt. Ich
möchte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken und
hoffe auch im nächsten Jahr wieder auf Ihre
engagierte Mitarbeit.
Der ehemalige Bundespräsident Theodor Heuss hat
es einmal trefflich formuliert:
„Was einer für sich selbst tut mag viel zählen.
Doch mehr zählt, was einer für die anderen getan
hat.“
Auch darüber lohnt es sich, an den Advent- und
Weihnachtstagen einmal nachzudenken.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren
Familien ein gesegnetes, fröhliches und
friedliches Weihnachtsfest, Ruhe und Entspannung
„zwischen den Jahren“ und einen guten Start ins
neue Jahr 2009.
Ihr

Jürgen Frantzen
Bürgermeisterkandidat
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