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20. Dezember 2008


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Jahr 2008 neigt sich dem Ende zu. Nur wenige Tage trennen uns noch vom Weihnachtsfest. Nach alter Tradition sind Weihnachten und Jahreswechsel Ereignisse, die uns veranlassen, kurz zu verweilen, Bilanz zu ziehen und den Blick wieder nach vorne zu richten.

Sicher hat jeder von uns das nun zu Ende gehende Jahr anders wahrgenommen. Hoffentlich gab es in Ihrem persönlichen Umfeld viele Freudentage und Feste, hier und dort aber sicher auch traurige Ereignisse, Anlässe z.B., die zwangen, Abschied von lieben Freunden und Verwandten nehmen zu müssen. Sofern uns das zuweilen hektische Treiben im Advent die Zeit lässt, besinnt sich wohl jeder auf seine höchstpersönlichen Ereignisse und Erinnerungen des Jahres 2008. Und gemein ist uns allen, mit Erwartungen und Hoffnungen in das neue Jahr zu starten. Individuelle Vorsätze werden gefasst, evtl. aber auch mit Sorge in die Zukunft geblickt.

So persönlich auch Empfindungen und Erwartungen formuliert werden: Eins ist uns gemein: Wir leben in einem ländlichen geprägten Umfeld, in intakten Dörfern, mit viel erhaltenswerter Natur vor der Haustüre. Manche von uns seit jeher, andere evtl. erst seit wenigen Monaten oder Jahren. Viele, wenn nicht gar fast alle von uns, schätzen die Dörfer unserer Gemeinde als liebenswertes Gemeinwesen, das es zu erhalten, zu bewahren und weiterzuentwickeln gilt.

Zahlreiche Menschen in unserer Mitte bringen sich dabei persönlich ein. Insbesondere diesen Menschen möchte ich an dieser Stelle danken. Vielen Dank, dass Sie sich für unsere Gemeinde, für Ihre Mitmenschen, für gemeinsame Ziele eingesetzt haben. Es gibt in unserer Gemeinde viel bürgerschaftliches Engagement. Die Menschen, die sich für karitative Organisationen, bei der Feuerwehr, in Vereinen oder in der Nachbarschaftshilfe engagieren, machen keine Schlagzeilen – sie tun das, was sie für richtig halten. Sie bewegen etwas im Sport, in der Politik, in der Kultur, sie tun etwas zum Wohle unserer Kinder oder Senioren und sie helfen Bedürftigen.

Menschen, die sich für andere engagieren, machen unsere Welt heller und freundlicher. Menschen, die sich nicht entmutigen lassen, sondern ihr Möglichstes tun, stehen für Aufbruch und Hoffnung. Wir alle schätzen Mitmenschlichkeit und Frieden, das sind Grundsätze, an die uns Weihnachten erinnert und die uns mit Zuversicht in die Zukunft blicken lassen.

Mit Ihrem Engagement bewahren Sie unsere Tradition, fördern das lebendige Brauchtum und die eigenständige Kultur. Mit Ihrem Einsatz hat die Gemeinde Titz ihr liebenswertes, menschliches und soziales Gesicht bewahrt. Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken und hoffe auch im nächsten Jahr wieder auf Ihre engagierte Mitarbeit.

Der ehemalige Bundespräsident Theodor Heuss hat es einmal trefflich formuliert:

„Was einer für sich selbst tut mag viel zählen.
Doch mehr zählt, was einer für die anderen getan hat.“

Auch darüber lohnt es sich, an den Advent- und Weihnachtstagen einmal nachzudenken.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes, fröhliches und friedliches Weihnachtsfest, Ruhe und Entspannung „zwischen den Jahren“ und einen guten Start ins neue Jahr 2009.

Ihr


Jürgen Frantzen
Bürgermeisterkandidat

 


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