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Leistungsfähige Internetverbindung für den
ländlichen Raum ermöglichen!
Nicht erst seit der
Diskussion über das Konjunkturpaket II habe ich
das Thema „Breitband“ und die Versorgung des
ländlichen Raums mit leistungsfähigen
Internetverbindungen entdeckt. Schon seit
vergangenem Sommer kümmere ich mich um dieses
Arbeitsfeld im Titzer Rathaus. Und ich habe das
Thema auch mit breitem Raum in meiner
Nominierungsrede im Dezember 2008 behandelt.
Ich zitiere aus
dieser Nominierungsrede:
„Ein
weiterer Aspekt, der sich ebenfalls mit Bildung
und Bildungschancen beschäftigt: Es ist mehr als
ärgerlich, dass es beim Internet mittlerweile
eine Zweiklassengesellschaft zwischen
Ballungsräumen und ländlichen Regionen gibt.
Während anderswo fast lächendeckend 16
MBit-Netze existieren, gehen Menschen in
ländlichen Regionen wie hier in Titz noch mit
analogem Modem oder per ISDN online. Und das,
weil sich die Investitionen der
Telekommunikationsbetreiber ins DSL-Netz in der
Fläche nicht rechnen. Hier werden die Chancen
unseres Nachwuchses gegenüber den Schülerinnen
und Schülern aus Großstädten einseitig
verschlechtert.
Internet ist
Bildungsquelle! Und diese wird unserer Jugend
verwehrt! Ich erwarte deshalb den gemeinsamen
Aufschrei der Kommunalpolitiker – übrigens aller
Parteien – zu diesem Thema und bin gerne bereit,
mich an die Spitze einer Bewegung zu stellen,
hin zum Breitband im ländlichen Raum!
Schnelles
Internet, so genanntes Breitband, ist natürlich
auch für die Betriebe in unserer Gemeinde
wichtig. Für die, die sich hier schon vor Jahren
oder Jahrzehnten niedergelassen haben. Aber auch
für die Unternehmen, die auf der Suche nach
attraktiven Ansiedlungsmöglichkeiten sind und
auf Titz aufmerksam werden,
-
hier am Schnittpunkt der A 61 und der A
44,
-
hier im geografischen Mittelpunkt der
Großstädte Aachen, Mönchengladbach, Köln,
nicht weit entfernt von der Landeshauptstadt
Düsseldorf mit seinem Flughafen, dem
wichtigsten im Land,
-
hier in der Nähe der Grenze zu den
Niederlanden und zu Belgien, in einem
zusammenwachsenden Europa, einem Europa ohne
Grenzen,
ist eine
leistungsfähige Internetanbindung ein so
genanntes k.o.-Kriterium bei der Standortwahl.
An das Thema müssen wir also herangehen, wenn
wir Wirtschaft und Beschäftigung in Titz fördern
wollen.“
Intensive
Verhandlungen, die ich in meiner Funktion als
Beigeordneter für Gemeindeentwicklung und
Wirtschaftsförderung mit der Telekom geführt
habe, scheinen nun zumindest für die Ortsteile
Rödingen, Höllen und Bettenhoven zum Ziel zu
führen. Sofern der Rat am 30. April 2009 meinem
Vorschlag, der eine überschaubare
Eigenbeteiligung aus dem gemeindlichen Haushalt
heraus vorsieht, folgt, besteht die Chance, dass
die Menschen aus diesen Ortschaften wohl noch in
diesem Jahr mit einer bis zu 16 Mbit/s schnellen
Leitung ins Netz gehen können.
Selbstverständlich
werde ich mich in weiteren Verhandlungen auch um
verbesserte Internetverbindungen in anderen
Ortsteilen einsetzen. So sehe ich realistische
Chancen, die Versorgungssituation in
Hasselsweiler, Müntz und Hompesch als Folge des
anstehenden Aus- und Umbaus der K 5 im Laufe des
Jahres 2010 ebenfalls auf ein zukunftsfähiges
Niveau zu erhöhen. |