|
Weichenstellungen über Parteigrenzen hinweg
formuliert!
Große
Einigkeit bewies der Rat der Gemeinde Titz in
seiner Sitzung am 30. April 2009: Obwohl der
Kommunalwahltermin näher rückt und der Zeitpunkt
für teure Wahlgeschenke geeignet erscheint,
stellten die einzelnen Fraktionen das Gemeinwohl
in den Vordergrund und folgten in nahezu allen
Tagesordnungspunkten den Beschlussvorschlägen
der Verwaltung, meist sogar einstimmig. Konkret:
-
Der Haushalt 2009 ist beschlossen. Das
Zahlenwerk, das keine Steuererhöhungen
vorsieht, schließt mit geplanten Erträgen
von rund 13,1 Mio. Euro und geplanten
Aufwendungen von rund 13,3 Mio. Euro ab. Das
– im Vergleich zu vielen anderen Kommunen –
geringe Defizit von weniger als 200.000 Euro
wird der Ausgleichsrücklage entnommen.
Mitberücksichtigt im Titzer Etat ist die
Abdeckung von Kassenfehlbeträgen (=
Haushaltsdefiziten) aus Vorjahren, so dass
sich der Haushalt insgesamt als gesund
herausstellt.
-
Die Kanalerneuerung in der Kaiserstraße in
Höllen wurde auf den Weg gebracht; bevor
über die endgültige Ausbauvariante („Inliner-Sanierung“
oder offene Bauweise) entschieden wird, soll
die Verwaltung die Leistungsfähigkeit der
derzeitigen Leitungen und den Zustand der
Hausanschlüsse prüfen sowie den aktuellen
Straßenzustand bewerten. Fest steht aber auf
jeden Fall, dass nun der Bürgerentscheid aus
dem Jahr 2005 umgesetzt wird.
-
Die Verwaltungsvorlagen zur Umsetzung des
Konjunkturpakets II wurden beschlossen;
danach werden in Kürze in unseren
Schulgebäuden folgende Arbeiten beginnen:
-
Erneuerung aller Fenster in der Titzer
Grundschule
-
Umsetzung der Brandschutzkonzepte in der
Rödinger Grundschule sowie in der
Hauptschule
-
Dacherneuerungen der beiden Titzer
Turnhallen
-
Außerdem wird das Rathaus behindertengerecht
umgebaut (dabei auch generelle
Verbesserungen für den Bürgerservice
umgesetzt). Und nicht zuletzt wird dem
Kreissportbund Düren e.V. ein Zuschuss zur
Sanierung des Daches des Hallenbads Titz
gewährt. Weitere Investitionsvorhaben, die
aus dem Konjunkturpaket II finanziert werden
sollen, werden derzeit durch die Verwaltung
geprüft.
-
Ein wenig stolz bin ich, dass es mir über
zahlreiche und nicht immer einfacher
Gespräche mit der Deutschen Telekom AG
gelungen ist, eine Verbesserung der
Breitbandversorgung der Ortsteile Rödingen,
Höllen und Bettenhoven zu erreichen. Die
finanzielle Belastung des Haushalts hält
sich in überschaubaren Grenzen; sie stellt
aber sicher, dass im Süden unserer Gemeinde
wohl noch im Jahr 2009 mit einer schnellen
Datenrate der Weg ins „world-wide-web“
möglich ist. Weitere Gespräche, sowohl mit
der Telekom als auch mit anderen Anbietern,
sind bereits terminiert; Ziel ist es, auch
für andere Ortsteile kurzfristige
Perspektiven zu entwickeln.
Ich bin froh, dass
es im Rat zu entsprechend eindeutigen
Weichenstellungen gekommen ist, von denen die
gesamte Gemeinde profitiert. Und das eindeutige
Abstimmungsverhalten im Rat zeigt auch, dass es
unterschiedliche Auffassungen, wie sie derzeit
von Mitbewerbern in Hauswurfsendungen erfunden
werden, in der Realität gar nicht gibt. Sowohl
in meiner Funktion als Beigeordneter als auch in
der des Bürgermeisterkandidaten werde ich mich
an derartigen Profilierungsversuchen nicht
beteiligen, sondern stattdessen an der weiteren
Gemeindeentwicklung arbeiten. Mit Ihnen
gemeinsam, offen und kompetent. Diese Arbeit ist
für die Gemeinde Titz, ihre Ortsteile, Vereine
und besonders für die hier lebenden Menschen
zielführend!
|