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02. Mai 2009


Weichenstellungen über Parteigrenzen hinweg formuliert!

Große Einigkeit bewies der Rat der Gemeinde Titz in seiner Sitzung am 30. April 2009: Obwohl der Kommunalwahltermin näher rückt und der Zeitpunkt für teure Wahlgeschenke geeignet erscheint, stellten die einzelnen Fraktionen das Gemeinwohl in den Vordergrund und folgten in nahezu allen Tagesordnungspunkten den Beschlussvorschlägen der Verwaltung, meist sogar einstimmig. Konkret:

  • Der Haushalt 2009 ist beschlossen. Das Zahlenwerk, das keine Steuererhöhungen vorsieht, schließt mit geplanten Erträgen von rund 13,1 Mio. Euro und geplanten Aufwendungen von rund 13,3 Mio. Euro ab. Das – im Vergleich zu vielen anderen Kommunen – geringe Defizit von weniger als 200.000 Euro wird der Ausgleichsrücklage entnommen. Mitberücksichtigt im Titzer Etat ist die Abdeckung von Kassenfehlbeträgen (= Haushaltsdefiziten) aus Vorjahren, so dass sich der Haushalt insgesamt als gesund herausstellt.

  • Die Kanalerneuerung in der Kaiserstraße in Höllen wurde auf den Weg gebracht; bevor über die endgültige Ausbauvariante („Inliner-Sanierung“ oder offene Bauweise) entschieden wird, soll die Verwaltung die Leistungsfähigkeit der derzeitigen Leitungen und den Zustand der Hausanschlüsse prüfen sowie den aktuellen Straßenzustand bewerten. Fest steht aber auf jeden Fall, dass nun der Bürgerentscheid aus dem Jahr 2005 umgesetzt wird.

  • Die Verwaltungsvorlagen zur Umsetzung des Konjunkturpakets II wurden beschlossen; danach werden in Kürze in unseren Schulgebäuden folgende Arbeiten beginnen:

    • Erneuerung aller Fenster in der Titzer Grundschule

    • Umsetzung der Brandschutzkonzepte in der Rödinger Grundschule sowie in der Hauptschule

    • Dacherneuerungen der beiden Titzer Turnhallen

  • Außerdem wird das Rathaus behindertengerecht umgebaut (dabei auch generelle Verbesserungen für den Bürgerservice umgesetzt). Und nicht zuletzt wird dem Kreissportbund Düren e.V. ein Zuschuss zur Sanierung des Daches des Hallenbads Titz gewährt. Weitere Investitionsvorhaben, die aus dem Konjunkturpaket II finanziert werden sollen, werden derzeit durch die Verwaltung geprüft.

  • Ein wenig stolz bin ich, dass es mir über zahlreiche und nicht immer einfacher Gespräche mit der Deutschen Telekom AG gelungen ist, eine Verbesserung der Breitbandversorgung der Ortsteile Rödingen, Höllen und Bettenhoven zu erreichen. Die finanzielle Belastung des Haushalts hält sich in überschaubaren Grenzen; sie stellt aber sicher, dass im Süden unserer Gemeinde wohl noch im Jahr 2009 mit einer schnellen Datenrate der Weg ins „world-wide-web“ möglich ist. Weitere Gespräche, sowohl mit der Telekom als auch mit anderen Anbietern, sind bereits terminiert; Ziel ist es, auch für andere Ortsteile kurzfristige Perspektiven zu entwickeln.

Ich bin froh, dass es im Rat zu entsprechend eindeutigen Weichenstellungen gekommen ist, von denen die gesamte Gemeinde profitiert. Und das eindeutige Abstimmungsverhalten im Rat zeigt auch, dass es unterschiedliche Auffassungen, wie sie derzeit von Mitbewerbern in Hauswurfsendungen erfunden werden, in der Realität gar nicht gibt. Sowohl in meiner Funktion als Beigeordneter als auch in der des Bürgermeisterkandidaten werde ich mich an derartigen Profilierungsversuchen nicht beteiligen, sondern stattdessen an der weiteren Gemeindeentwicklung arbeiten. Mit Ihnen gemeinsam, offen und kompetent. Diese Arbeit ist für die Gemeinde Titz, ihre Ortsteile, Vereine und besonders für die hier lebenden Menschen zielführend!


(c) 2008 I Verantwortlich für den Inhalt: Jürgen Frantzen
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