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23. Juni 2009


Titzer Gemeindeentwicklungskonferenz mit Impulsen für die Zukunft!

Seit Beginn meiner Amtszeit als Titzer Beigeordneter habe ich strategische Fragestellungen zur Gemeindeentwicklung und zur Wirtschaftsförderung in den Mittelpunkt meines Handelns gerückt:

  • Welche Chancen bieten sich einer flächengroßen (aber relativ einwohnerschwachen) Landgemeinde im Norden des Kreises Düren, mit Grenzbeziehungen zum Kreis Heinsberg, zum Rhein-Kreis Neuss sowie zum Rhein-Erft-Kreis?

  • Gibt es nennenswerte Potenziale aus dieser geografischen Lage? Chancen z.B. auch, weil sich mit dem Dreieck Jackerath der einzige Autobahnknotenpunkt des gesamten Kreises Düren auf Titzer Gemeindegebiet befindet?

  • Welche Gewerbeansiedlungen machen in unserer landwirtschaftlich geprägten Gemeinde überhaupt Sinn? Und welche eben nicht?

  • Welche Auswirkungen hat der demografische Wandel auf unsere Gemeinde? Was bedeutet diese Wandel für unsere Infrastruktur (nicht nur für die schulische) und ist die Ausweisung von Bauflächen für Neubürgerinnen und Neubürger weiterhin erforderlich? Welche Konzepte sind für leerstehende Höfe in den Innenbereichen unserer Dörfer notwendig?

Diese und andere Fragestellungen habe ich seit rund einem Jahr in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Helmut W. Breuer, emeritierter Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftsgeografie der RWTH Aachen (früherer Leiter des geografischen Instituts der mittlerweile zur Elite-Universität aufgestiegenen Hochschule), bearbeitet. Seine Erkenntnisse flossen in einen „Status- und Entwicklungsbericht für die Gemeinde Titz“, den der Gemeinderat mittlerweile beschlossen hat. Wunsch des Rats war auch, die interessierte Bevölkerung über eine (erste) Gemeindeentwicklungskonferenz zu beteiligen. Im Vorfeld dieser Konferenz wurden Dorfbegehungen durchgeführt. Bilder der am 22. Juni 2009 stattgefundenen Veranstaltung gibt es hier.

Die wertvollen Impulse aus dem gut einjährigen Prozess und die Hinweise aus der Bevölkerung, die im Rahmen der Veranstaltung mitgeteilt wurden, werden in den kommenden Monaten und Jahren die Gemeindeentwicklung und die Schwerpunkte im Bereich der Wirtschaftsförderung wesentlich beeinflussen.

 


(c) 2008 I Verantwortlich für den Inhalt: Jürgen Frantzen
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