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Initiative zur
Weiterentwicklung der Schullandschaft!
Die
Auswirkungen des demografischen Wandels sind
insbesondere im Schulbereich bereits jetzt
deutlich zu spüren. Und in den kommenden Jahren
verschärft sich die Entwicklung weiter; dies
zeigen die Analyse der offiziellen
Bevölkerungszahlen aus der Landesdatenbank
Nordrhein-Westfalen: Danach nämlich sind die
Geburtenzahlen im gesamten Dürener Nordkreis
(und somit auch in der Gemeinde Titz) seit dem
Jahr 2000 um rund 40 Prozent gesunken.
Vor
dem Hintergrund dieser Entwicklung erscheint
eine Neuordnung der Schullandschaft in der
Region grundsätzlich erforderlich. Auf meine
Initiative hin wird deshalb in Kürze zunächst
der Ausschuss für Jugend, Kultur, Soziales,
Schule und Sport und anschließend der Titzer
Gemeinderat die Entwicklung im Sekundarbereich
allgemeinbildender Schulen in unserer Region
grundsätzlich diskutieren. Die Notwendigkeit
hieraus ergibt sich insbesondere aus der
Tatsache, dass Titz sich als flächengroße und
gleichzeitig einwohnerschwache Landgemeinde in
der Randlage des Dürener Kreisgebiets befindet,
angrenzend auch an Kommunen in gleich drei
Nachbarkreisen, die sich teilweise als
ausgeprägte Schulstandorte definieren.
Die
im vergangenen Jahr unter externer Moderation
von Herrn Prof. Dr. Helmut W. Breuer,
emeritierter Professor für Wirtschaftsgeografie
an der RWTH Aachen (ehemaliger Leiter des
geografischen Instituts der Hochschule),
stattgefundene Diskussion über die zukünftige
Gemeindeentwicklung hat u.a. auch die
Notwendigkeit, Titz auch weiterhin als
Schulstandort zu sichern, deutlich gemacht -
insbesondere vor dem Hintergrund der
nachhaltigen Attraktivität unserer Gemeinde
für junge Familien. Dass z.B. die
Bertelsmann-Stiftung in unserer Gemeinde bis zum
Jahr 2025 noch Wachtumspotenziale erkennt, zeigt
diese Attraktivität zusätzlich auf,
unterstreicht andererseits jedoch die
Notwendigkeit, dem Schul- und Bildungsbereich
eine besondere Priorität einzuräumen.
Vor
dem Hintergrund sich gravierend
verschlechternder finanzieller Rahmenbedingungen
bietet sich in verschiedenen Handlungsfeldern
ohnehin eine verstärkte interkommunale
Zusammenarbeit mit den benachbarten Städten und
Gemeinden unseres Kreises an. Insofern bin ich
zu einer engen Kooperation im Schulbereich
bereit, dies jedoch mit dem klaren Ziel,
-
das
intakte Gebäude der Hauptschule auch dann,
wenn anhaltend sinkende Schülerzahlen ihren
Bestand in Frage stellen sollten, weiterhin
für schulische Zwecke zu nutzen, und damit
-
die
Gemeinde Titz als auch zukünftig
attraktiven Schulstandort im
Sekundarbereich auf der Landkarte des
Nordkreises zu präsentieren.
Selbstverständlich
werden in alle Prozesse die Kollegien der Titzer
Schulen sowie die Eltern eingebunden. Zunächst
jedoch ist es Aufgabe des Gemeinderats,
"grünes Licht" für meinen Weg der
interkommunalen Zusammenarbeit im Schulbereich
zu geben und die Kooperationsbereitschaft der
anderen Städte und Gemeinden im Dürener
Nordkreis abzuwarten.
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