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8. März 2010


Gemeinde Titz startet in Sachen Breitband durch!

Die erste März-Woche stand ganz im Mittelpunkt des Breitbandausbaus in der Gemeinde Titz. Zunächst fand unter breiter Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit eine Breitband-Messe in der Aula des Titzer Schulzentrums statt. Wenige Tage später kam es im Titzer Rathaus zur Übergabe von Mitteln aus dem Konjunkturpaket des Kreises an die Gemeinde.

Zahlreiche Anfragen zum Thema haben mich in den letzten Wochen erreicht. Ständig wiederkehrender Tenor: Wann endlich kommt es zum Anschluss unterversorgter Ortsteile in der Gemeinde? Um diesem offensichtlichen Informationsbedarf der Bevölkerung Rechnung zu tragen, hat die Verwaltung erstmals eine "Hausmesse" durchgeführt und dabei über ihre intensiven Bemühungen, schnelles Internet in alle Dörfer zu bringen, informiert.

Das Interesse an der Veranstaltung war groß: Nahezu alle Plätze in der Aula des Schulzentrums waren belegt, als ich über die gemeindlichen Aktivitäten berichtete. Nicht nur Umfragen über die Versorgungssituation in den einzelnen Orten wurden thematisiert, sondern auch die Beschlusslage des Gemeinderats, für die Errichtung eines Leerrohrnetzes bis zu 370.000 Euro investieren zu wollen. "Internet ist Bildungsquelle", so meine Botschaft, mit der ich die Bedeutung breitbandiger Datenleitungen insbesondere für die junge Generation betonte. Auch die Ansiedlung weiterer Gewerbebetriebe hängt entscheidend von schnellen Leitungen ab.

Der von der Gemeinde mit der Koordinierung der Breitbandaktivitäten beauftragte Berater, Helmut Haag, erläuterte anschließend die unterschiedlichen Technologien und das weitere Vorgehen: Nach Feststellung des Marktversagens und Benennung der Wirtschaftichkeitslücken durch die verschiedenen Anbieter könne der Bau von Leerrohrtrassen erfolgen - dies allerdings nur dort, wo Telekommunikationsunternehmen diese Leitungen auch mit schneller Technik zu füllen bereit sind. Helmut Haag erläuterte weiter, dass aber bereits jetzt in einigen Orten schnelle Internetverbindungen möglich sind, da alternative Angebote (z.B. von Kabel-TV-Betreibern) vorgehalten würden.

Im Anschluss an die einzelnen Berichte nutzten die Gäste der Hausmesse die Möglichkeit, ihre Fragen unmittelbar und im Dialog mit den ebenfalls anwesenden Vertreterinnen und Vertretern von sechs anwesenden Breitbandanbietern zu klären.

 


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