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Gemeinde Titz
startet in Sachen Breitband durch!
Die
erste März-Woche stand ganz im Mittelpunkt des
Breitbandausbaus in der Gemeinde Titz. Zunächst
fand unter breiter Beteiligung der
interessierten Öffentlichkeit eine
Breitband-Messe in der Aula des Titzer
Schulzentrums statt. Wenige Tage später kam es
im Titzer Rathaus zur Übergabe von Mitteln aus
dem Konjunkturpaket des Kreises an die Gemeinde.
Zahlreiche Anfragen zum
Thema haben mich in den letzten Wochen erreicht.
Ständig wiederkehrender Tenor: Wann endlich
kommt es zum Anschluss unterversorgter Ortsteile
in der Gemeinde? Um diesem offensichtlichen
Informationsbedarf der Bevölkerung Rechnung zu
tragen, hat die Verwaltung erstmals eine
"Hausmesse" durchgeführt und dabei über ihre
intensiven Bemühungen, schnelles Internet in
alle Dörfer zu bringen, informiert.
Das Interesse an der
Veranstaltung war groß: Nahezu alle Plätze in
der Aula des Schulzentrums waren belegt, als ich
über die gemeindlichen Aktivitäten berichtete.
Nicht nur Umfragen über die Versorgungssituation
in den einzelnen Orten wurden thematisiert,
sondern auch die Beschlusslage des Gemeinderats,
für die Errichtung eines Leerrohrnetzes bis zu
370.000 Euro investieren zu wollen. "Internet
ist Bildungsquelle", so meine Botschaft, mit der
ich die Bedeutung breitbandiger Datenleitungen
insbesondere für die junge Generation betonte.
Auch die Ansiedlung weiterer Gewerbebetriebe
hängt entscheidend von schnellen Leitungen ab.
Der von der
Gemeinde mit der Koordinierung der
Breitbandaktivitäten beauftragte Berater, Helmut
Haag, erläuterte anschließend die
unterschiedlichen Technologien und das weitere
Vorgehen: Nach Feststellung des Marktversagens
und Benennung der Wirtschaftichkeitslücken durch
die verschiedenen Anbieter könne der Bau von
Leerrohrtrassen erfolgen - dies allerdings nur
dort, wo Telekommunikationsunternehmen diese
Leitungen auch mit schneller Technik zu füllen
bereit sind. Helmut Haag erläuterte weiter, dass
aber bereits jetzt in einigen Orten schnelle
Internetverbindungen möglich sind, da
alternative Angebote (z.B. von
Kabel-TV-Betreibern) vorgehalten würden.
Im Anschluss
an die einzelnen Berichte nutzten die Gäste der
Hausmesse die Möglichkeit, ihre Fragen
unmittelbar und im Dialog mit den ebenfalls
anwesenden Vertreterinnen und Vertretern von
sechs anwesenden Breitbandanbietern zu klären.
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