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Grundschulsituation in der Gemeinde Titz -
Neuordnung?
Der
demografische Wandel macht auch vor den Toren
der Landgemeinde Titz nicht Halt. Zu spüren ist
dies besonders im Bereich der
Grundschulen: Die KGS Titz wird im kommenden Schuljahr zum
dritten Mal in Folge zweizügig einschulen.
Unverändert ist der einzügige Status der
KGS Rödingen. Die
Einwohnerzahlen der heute noch nicht beschulten
bzw. eingeschulten Geburtsjahrgänge führen
letztlich zu unterschiedlichen
Handlungsszenarien:
Entweder wird die
weitere Entwicklung im Grundschulbereich allein
dem demografischen Wandel überlassen (mit der
wahrscheinlichen Folge, dass in den nächsten
Jahren die Schließung einer Grundschule ins Haus
steht). Oder: Es werden durch die Gemeinde Titz (als
Träger der beiden Grundschulen) möglichst rasch
organisatorische Konzepte entwickelt, durch die
- zumindest mittelfristig - der Erhalt beider
Standorte gesichert werden kann. Dies z.B. kann
geschehen durch eine Fusion der beiden Schulen
und individuell für beide Standorte zu
erarbeitende pädagogische Konzepte mit einem
differenzierten Förderungs- und Kursangebot
durch die Schulleitung der dann neu entstandenen
Grundschule.
Erste Gespräche sowohl mit den im
Gemeinderat vertretenen Fraktionen als auch
mit dem Schulamt für den Kreis Düren lassen
erkennen, dass es für die Schulkinder in der
Gemeinde Titz nicht zielführend ist, die
weitere Entwicklung ohne gemeindliche
Steuerung allein dem demografischen Wandel
zu überlassen. Vielmehr erscheint es besser,
aktiv zu steuern und das Heft des Handelns
über organisatorische Entscheidungen in die
Hand zu nehmen.
In die aktuelle
Diskussion einbezogen sind selbstverständlich
die Kollegien der beiden Grundschulen sowie die
jeweiligen Schulpflegschaften. Nach der
Diskussion in den beiden Schulkonferenzen wird
über den weiteren Weg letztlich der Gemeinderat
zu beschließen haben.
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