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Haushaltsplanentwurf 2012: Trotz Defizit stabile
Steuersätze vorgeschlagen!
Erträge in einem Volumen von
knapp 14,9 Mio.
Euro, Aufwendungen in Höhe von rund 15,6 Mio.
Euro - so die Eckdaten des Haushaltsplanentwurfs
2012, den ich im Rahmen der Sitzung des
Gemeinderats am 2. Februar 2012 den
Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern
vorgestellt habe. Das Defizits des
Entwurfs liegt bei rund 732.000 Euro.
Insbesondere dramatisch sinkende Zuweisungen des
Landes NRW sind hierfür verantwortlich: Diese
nämlich sanken auf ca. 1,12 Mio. Euro - zum
Vergleich: Zwischen 2006 und 2010 flossen im
Schnitt rund 2,20 Mio. Euro aus Düsseldorf nach
Titz. Aber die rot-grüne Minderheitsregierung
hat leider eine Umverteilung finanzieller Mittel
in die Großstädte, besonders des Ruhrgebiets,
eingeleitet - zu Lasten des ländlichen Raums. Um
die Dimension deutlich zu machen: Mit gegenüber
den letzten Jahren unveränderten
Schlüsselzuweisungen hätte die Verwaltung dem
Gemeinderat für das Jahr 2012 - erstmals seit
langer Zeit - einen ausgeglichen Haushalt
vorlegen können.
Schwerpunkte des Verwaltungsentwurfs
2012
Obwohl die Ausgangslage kritisch ist, formuliert
der Haushaltsentwurf der Verwaltung einige
Schwerpunkte für das Jahr 2012:
-
Die in den
Vorjahren begonnenen Investitionen in die
Gebäudeinfrastruktur werden - mit dem Ziel
der Entlastung künftiger Haushalte werden
insbesondere energetische Maßnahmen
vorangetrieben.
-
Im
Bereich des Friedhofswesen wurden für die
notwendige Erweiterung des Friedhofs in
Ralshoven entsprechende Mittel eingeplant.
-
Auch in
diesem Jahr sollen wieder
Wohnumfeldverbesserungen durchgeführt
werden: In den Orten Hasselsweiler (untere
Poststraße), Ameln (Grüner Weg) und
Jackerath (Friedhofstraße) sind kombinierte
Straßen- und Kanalbaumaßnahmen vorgesehen.
Außerdem wird die noch im Haushalt 2011
dargestellte Maßnahme Hohlweg (Jackerath)
umgesetzt.
-
Reine
Straßenbaumaßnahmen, also ohne baulichen
Zusammenhang mit Kanabauprojekten, sollen
über die Erneuerung der außerörtlichen
Verbindungsstraße zwischen Mündt und
Hahnerhof sowie über die Errichtung eines
Fußgängerüberwegs auf der Titzer Landstraße
realisiert werden.
-
Als
weitere Investition in die Sicherheit der in
der Landgemeinde Titz lebenden Menschen ist
zudem die Beschaffung eines
Hilfeleistungsfahrzeugs (HLF 20/16) für die
Löschgruppe Rödingen vorgesehen.
Mit diesen
Projekten soll die Zukunftsfähigkeit der
Gemeinde gesichert werden. Denn gerade die
Bereiche Bildung und Gemeindeentwicklung dürfen
nach Ansicht der Verwaltung trotz knapper
werdender Ressourcen nicht vernachlässigt
werden.
Stabile Steuersätze vorgeschlagen
Eine
Erhöhung der Realsteuern, also der Grundsteuer B
bzw. der Gewerbesteuer, schlägt die Verwaltung
nicht vor. Mittlerweile nämlich sind beide
Hebesätze im regionalen Umfeld außerordentlich
günstig. Über eine stabile und verlässliche
Steuerpolitik bleibt die reizvolle Landgemeinde
somit weiterhin attraktiv sowohl für junge
Familien als auch für ansiedlungswillige
Betriebe und Unternehmen.
Für alle interessierten Einwohnerinnen und
Einwohner liegt der Etatentwurf der Verwaltung
in den kommenden Wochen im Rathaus zur Einsicht
aus.
Mit der Einbringung des Haushaltsplanentwurfs
sind nun außerdem die Fraktionen des Titzer Gemeinderats
gefordert: Sie werden den Entwurf in den
kommenden Wochen intensiv sichten. Die
Beratungen über den Etat werden wahrscheinlich
den Schwerpunkt der nächsten Ratssitzung am 15.
März 2012 bilden. Bereits in dieser Sitzung
könnte der Haushalt beschlossen werden.
Meine komplette Haushaltsrede finden Sie hier:
... Download (pdf-Datei) ...
Der dazu vorgetragene Foliensatz ist hier
abgelegt:
... Download (pdf-Datei) ...
Anzeige meiner Tätigkeiten in Gremien und
Verbänden!
Die ersten - noch relativ ruhigen - Tage im
neuen Jahr habe ich genutzt, um die nach § 18
des Korruptionsbekämpfungsgesetzes
vorgeschriebene Aufstellung meiner Tätigkeit für
Gremien und Verbände sowie meine Funktionen in
Vereinen in transparenter Form zu erstellen.
Dieser Verpflichtung komme ich durch
gleichlautende Schreiben nach, die den
Mitgliedern des Titzer
Gemeinderats bereits zugegangen ist und nach der
Ratssitzung am 2. Februar 2012 dem Landrat des Kreises
Düren, Wolfgang Spelthahn, zugehen wird.
Um den Umfang meiner Tätigkeiten auch Ihnen,
also der sicher
interessierten Öffentlichkeit, bekannt zu machen,
lege ich mein an die Mitglieder des Titzer
Gemeinderats gerichtetes Schreiben zusätzlich
auch hier ab:
Download
(pdf-Datei).
40 Jahre kommunale Neugliederung - 40 Jahre
Gemeinde Titz!
Bereits
zum 1. Juli 1969 wurden die ehemaligen Gemeinden
Gevelsdorf, Hasselsweiler und Müntz in die
damalige Gemeinde Titz eingegliedert. Einige
Jahre später, zum 1. Januar 1972, entstand dann
im Rahmen der kommunalen Neugliederung über eine
Fusion der Gemeinden Titz und Rödingen sowie
unter Hinzunahme des Ortsteils Jackerath aus der
Gemeinde Garzweiler die heute noch in dieser
Form bestehende Gemeinde Titz.
Anlässlich des 40. Geburtstages trafen sich nun
im Titzer Rathaus die vier bisherigen
Bürgermeister unserer Landgemeinde; auf dem Foto
zu sehen (stehend von links nach rechts):
Hans-Jürgen Herrmann (Bürgermeister von 1994 bis
1999), Josef Nüßer (Bürgermeister von 1999 bis
2009) und Jürgen Frantzen (Bürgermeister seit
2009). Davor sitzend: Wilhelm Lieven
(Bürgermeister der "Altgemeinde" Titz von 1969
bis 1971, erster Bürgermeister nach der
kommunalen Neugliederung von 1972 bis 1994).
Spatenstich zum Umbau der K 5 in Hasselsweiler!
Ganze
Generationen von politisch Verantwortlichen in
der Gemeinde Titz haben auf diesen Moment
gewartet: Endlich geht es mit dem Umbau der
Kreisstraße 5 los! Stand ursprünglich in erster
Linie der Wunsch des Ausbaus der überörtlichen
Strecke zwischen Hasselsweiler und Müntz im
Vordergrund der Planungen, kann nun eine
erweiterte Variante, inkl. der Ertüchtigung der
innerörtlichen Strecke im Ortsteil Hasselsweiler,
in Angriff genommen werden. Bei strahlendem
Wetter erfolgte nunmehr der symbolische
Spatenstich zum ersten (von insgesamt fünf)
Bauabschnitten.
Nutznießer der Baumaßnahme ist nicht allein der
motorisierte Individualverkehr. Vielmehr wurde
im Rahmen der Gestaltungsplanung auch an
Radfahrer und Fußgänger gedacht: Innerhalb der
Ortsdurchfahrt Hasselsweiler wird es fast
durchgehend Gehwege auf beiden Straßenseiten
geben, darüber hinaus wird das Radwegenetz im
Zuge des Umbaus der Kreisstraße ergänzt.
Und ebenso wichtig:
Im Zuge der Maßnahme wird die letzte Lücke im
gemeindlichen Leerrohrnetz geschlossen. Nach
Abschluss der Bauarbeiten werden somit die
Ortsteile Müntz, Hompesch, Gevelsdorf und
Ralshoven endlich über eine leistungsfähige
Internetanbindung verfügen.
Erinnern und mahnen: Veranstaltung zur
Progromnacht!
Erstmals
fand in der Geschichte der Gemeinde Titz eine
Gedenkveranstaltung anlässlich der
Reichsprogromnacht 1938 statt. In dem knapp
40minüten Programm, in das ich mich gerne
eingebracht habe - weitere Beiträge wurden durch
Dr. Walter Liedgens und Rolf Sylvester gestaltet
- wurde den Opfern des Holocaust gedacht.
Mitglieder des Jugendparlaments trugen Gedichte
von Selma Meerbaum-Eisinger, einer ermordeten
Jugendlichen, vor. Zahlreiche Gäste gaben der
stillen Veranstaltung einen angemessenen Rahmen.
In meiner Ansprache habe ich für die Zukunft
regelmäßige Veranstaltungen anlässlich der
Progromnacht vorgeschlagen, die nicht unbedingt
durch die Gemeinde selbst, sondern durch - im
wahrsten Sinne des Wortes -
verantwortungsbewusste Bürgerinnen und Bürger
ausgerichtet werden sollten. Hierüber könnte ein
Konsens verschiedener gesellschaftlicher Gruppen
der Gemeinde im Umgang mit dem Thema
demonstriert werden.
Meine Ansprache finden Sie hier:
... Download (pdf-Datei)
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Sprechen Sie mich an.
Ihre Meinung ist mir wichtig.
Eine enge
Verbindung zu den Menschen in der Gemeinde Titz
ist mir wichtig. Auch deshalb habe ich diese
Website, die sich offensichtlich Ihrer großen
Aufmerksamkeit erfreut ins Netz gestellt: Seit
meiner Nominierung am 16. Dezember 2008 konnte
ich 43.872 Besucherzugriffe
(Stand: 3. Februar 2012) registrieren. Für Ihr Interesse an meiner Person
und den hier eingestellten Inhalten und Themen
danke ich Ihnen sehr!
Wenn Sie sich aber nicht nur „einlesen“ möchten,
sondern mich auch persönlich erreichen (oder
mich kennen lernen) wollen, sprechen Sie mich
an:
-
Sie
können mich (fast) jederzeit unter meiner
mobilen Telefonnummer 0178/52 445 76
erreichen. Falls Sie einmal nicht
durchkommen: Ich rufe Sie zurück!
-
Nutzen Sie
ansonsten meine Mailadresse: Die Anschrift
kontakt@juergen-frantzen.de ist so
eingerichtet, dass eingehende Nachrichten
unmittelbar an mich weitergeleitet werden.
Auch dann, wenn ich unterwegs bin.
Ich freue mich sehr auf weitere Kontakte.
Natürlich nicht allein hier im weltweiten Netz,
sondern erst recht im wahren Leben unserer
Gemeinde und ihrer Ortsteile. Wie gesagt:
Sprechen Sie mich an. Ihre Meinung ist mir
wichtig.
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